Astrofotografie Sternbilder

Eidechse - Lacerta (Lac)

Beste Sichtbarkeit (obere Kulmination) um Mitternacht ist am 28. August.

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Beschreibung

Die Eidechse ist ein unscheinbares Sternbild. Sie besteht aus einer Kette lichtschwacher Sterne, von denen nur einer heller als die 4. Größenklasse ist.

Man findet sie zwischen den markanten Sternbildern Kassiopeia und Schwan (Cygnus).

Durch den nördlichen Teil der Eidechse zieht sich die Milchstrasse.



Geschichte

Das Sternbild wurde erst 1687 von dem Danziger Astronomen Johannes Hevelius eingeführt.

Der Franzose Augustin Royer fasste die Sterne 1697 zu Ehren des Sonnenkönigs Ludwig XIV. zum „Sceptre“ (dem Zepter) zusammen. Johann Elert Bode schlug 1787 den Namen „Honores Frederic“ („Friedrichs Ehre“) zum Gedenken an den ein Jahr zuvor verstorbenen preußischen König Friedrich des Großen vor. Beide Sternbilder konnten sich jedoch nicht durchsetzen.

1929 entdeckte Cuno Hoffmeister in der Eidechse ein Objekt, dessen Helligkeit sich ohne erkennbare Periodizität veränderte. Man hielt es für einen veränderlichen Stern und bezeichnete es gemäß der üblichen Nomenklatur als BL Lacertae. Erst später stellte man fest, dass es sich um den aktiven galaktischen Kern (englisch: Active Galactic Nucleus, AGN) einer Galaxie handelte. BL Lacertae war der erste entdeckte Blazar und Namensgeber eines Typs von Galaxien, die heute als BL-Lacertae-Objekte bezeichnet werden.



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Quellenangabe