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Da ich mich in letzter Zeit ziemlich intensiv mit dem Thema Astrofotografie auseinandergesetzt habe und mir Informationen von unzähligen verschiedenen Quellen zur Gemüte geführt habe, möchte ich nun hier versuchen alles aus meiner Sicht zusammen zu tragen.
Die Infos sind vielleicht nicht alle absolut wissenschaftlich akurat, ich versuche jedoch die Materie mir bestmöglich wie ich es verstanden habe, an interessierte Neueinsteiger weiter zu geben.

Du interessierst dich für den Nachthimmel und möchtest gerne schöne Sternenfotos machen?
Gratuliere zu dieser tollen Entscheidung und willkommen zu meiner Einführung in die Astrofotografie neuer Kollege.

Die wichtigste Überlegung die du dir zu Beginn machen solltest, bevor du irgendein Equipment kaufst ist, was für Fotos möchtest du denn genau machen?
Milchstrasse und Sternbilder?
Planeten?
Deepsky Objekte, Nebel, Sternhaufen und Galaxien?

Wenn du dich bereits mal in einem Astronomie Shop umgesehen hast ist dir bestimmt aufgefallen dass es unzählige verschiedene Teleskope gibt und man als Einsteiger den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Aber keine Panik auf die gängigsten Teleskop Typen werde ich später noch einfach und verständlich eingehen.
Da es aber so viele verschiedene Typen gibt dürfte klar sein dass es nicht DAS eine Teleskop gibt mit welchem man alles machen kann, sonst würde ja jeder nur dieses kaufen.

Deswegen ist es wichtig dass du dir ernsthafte Gedanken machst wie deine Astrofotografie – Tätigkeit aussehen soll!

Eine Info / Warnung möchte ich ebenfalls gleich zu Beginn noch erwähnt haben, das eigentliche Fotografieren ist später der kleinere Teil der Astrofotografen Arbeit, der Hauptaufwand liegt in der Bildbearbeitung am PC.

Nun zuerst noch eine Anekdote zur Himmelsmechanik

Aufgrund der Erdrotation haben wir das Gefühl dass die Sterne am Nachthimmel von Osten her aufgehen, über Süden wandern und schlussendlich im Westen untergehen, wie gesagt aufgrund der Erdrotation.

Die Sterne bewegen sich natürlich nicht und bleiben salopp gesagt immer am selben Ort stehen.
Die Sonne ist ja bekanntlich im Zentrum unseres Sonnensystems und die Erde kreist in 1 Jahr exakt einmal um sie. Nachts schauen wir also in die entgegengesetzte Richtung der Sonne ins Universum heraus. Folglich sehen wir im Sommer ganz andere Sterne / Sternbilder als im Winter da sich die Erde dann ja genau 180 Grad auf der anderen Seite der Sonne befindet. So sind dann auch aus Europa die guten Milchstrassen Aufnahmen mit dem spektakulären Zentrum nur von Spät-Frühling bis Früh-Herbst möglich, die Sicht im Winter auf die Milchstrasse ist nicht so der Kracher, da man hier auf die äusseren Galaxie-Arme schaut.

Grafik Rotation der Erde in 1 Jahr um die Sonne

Grafik: Rotation der Erde während eines Jahres um die Sonne.
Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Baer

Die günstigste Weise wie man erste schöne Sternenfotos machen kann ist mit einer Digitalkamera vorzugsweise Spiegelreflex, zwingend ist dass man den Betriebsmodus auf B (Bulb) (oder etwas vergleichbares) stellen kann.
Dieser Modus erlaubt einem lange Belichtungszeiten von mehreren Sekunden respektive Minuten für eine einzelne Aufnahme.
(Die Canon EOS Modelle sind meiner Meinung nach am Populärsten bei den Astrofotografen, gefolgt von Nikon)



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